Der leichteste Weg, schwierige Themen anzusprechen

Manchmal kommt es am Arbeitsplatz zu Situationen, über die man ungern spricht. Aber nur, wer den Dialog sucht, kann etwas verändern.

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Rund um die Uhr ein offenes Ohr

Als digitaler Assistent hilft Lytt dabei, den ersten Schritt zu gehen und schwierige Themen anonym und sicher anzusprechen.

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Lytt speichert bei der Abgabe einer Meldung keine IP-Adresse und verschlüsselt alle Daten ausschließlich in deutschen Hochsicherheitsservern.
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Anonym Hilfe erhalten

Nach dem Dialog mit Lytt besteht die Möglichkeit, mit einer echten Vertrauensperson weiterhin anonym Kontakt aufzunehmen, um Fragen zu klären und Hilfe zu erhalten.

Für Mitarbeitende entwickelt

Wir wollen Mitarbeitenden in jeder Situation eine Stimme geben. Deshalb haben wir hunderte Gespräche geführt und unsere Lösung nach den Bedürfnissen von Betroffenen entwickelt.

24/7 Vorfallmeldung

Lytt steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Auch an Wochenenden und Feiertagen.

Einfacher Chat

Kommunizieren Sie mit Lytt, wie mit einem Freund. Keine komplizierten Formulare mehr.

Diskretion

Sie bestimmen, wie viel Sie über sich und Ihre Situation preisgeben.

Datensicherheit

Wir speichern alle Daten in Hochsicherheitszentren in Deutschland.

Hilfe von Experten

Erhalten Sie juristischen oder psychologischen Rat von unseren unabhängigen Experten.

Push-Benachrichtigungen

Erhalten Sie Mitteilungen zu ihrem Vorfall oder wenn sie von der Vertrauensperson kontaktiert werden.

Häufig gestellte Fragen

Lytt ist ein digitaler Assistent. 
Bei Lytt können Sie Themen anbringen, die Sie nicht offen im Unternehmen ansprechen möchten. Am Arbeitsplatz kann es besonders schwer fallen, Probleme oder Konflikte zu adressieren. Lytt hilft Ihnen dabei, sich anonym und sicher zu Wort zu melden. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, von einer Vertrauensperson Hilfe zu erhalten. Auch in dieser Phase können Sie weiterhin völlig anonym bleiben.

Alles, was Sie am Arbeitsplatz erlebt oder beobachtet haben. Lytt macht es leichter, schwierige Themen anzusprechen. Dies können beispielsweise Konflikte im Miteinander (Vorurteile, Mobbing, Belästigung, Diskriminierung, etc.) oder auch Feedback zu sensiblen Themen sein. Lytt unterstützt Sie in allen unangenehmen Situationen, wie zum Beispiel auch:

— Ich habe eine doppeldeutige Einladung zum Abendessen von meiner Vorgesetzten bekommen. Was soll ich tun?
— Wie reagiere ich professionell auf unerwünschte Annäherungsversuche eines Teammitglieds?
— Wie spreche ich an, dass ich überlastet bin?

Lytt zu verwenden, fühlt sich an wie ein vertrauter Chat: Um herauszufinden, was passiert ist, stellt Ihnen Lytt Fragen und reagiert auf Ihre Antworten. Am Ende haben Sie die Möglichkeit, das Chatprotokoll als Meldung abzuschicken und auf Wunsch mit einer Vertrauensperson verbunden zu werden, um weitere Hilfe zu erhalten. Bei jedem Schritt haben Sie die volle Kontrolle darüber, ob Sie Ihre Identität preisgeben oder lieber anonym bleiben möchten.

Ihre Anonymität ist unsere höchste Priorität. Im Chatprotokoll mit Lytt müssen Sie keine Angaben machen, die Ihre Identität preisgeben würden und haben jederzeit die Möglichkeit, eine Frage zu überspringen. Sie erhalten eine willkürlich generierte Fallnummer und eine PIN, um Ihre Meldung zu verfolgen, die keine Rückschlüsse auf Ihre Identität zulassen.
Wir verwenden umfangreiche Verschlüsselungsalgorithmen und speichern weder Ihre IP-Adresse noch standortbezogene Daten, um Ihre Anonymität zu gewährleisten.

Nachdem Sie das Chatprotokoll von Lytt als Vorfallmeldung abgeschickt haben besteht die Möglichkeit, bei Bedarf mit einer Vertrauensperson verbunden zu werden. Hier können Sie weitere Fragen klären und erste Hilfe erhalten. Falls Sie sich gegen diese Möglichkeit entscheiden, wird Ihr Vorfall als Feedback an die Vertrauensperson weitergeleitet. Bei jedem Schritt haben Sie die volle Kontrolle darüber, ob Sie Ihre Identität preisgeben oder lieber anonym bleiben möchten.

Ihre Meldung kann ausschließlich von der Vertrauensperson eingesehen werden, die Ihr Unternehmen dazu bestimmt hat. Die Vertrauensperson ist geschult, Ihr Anliegen professionell und streng vertraulich zu behandeln.

Nach dem Dialog mit Lytt besteht die Möglichkeit, anonym Kontakt zu einer Vertrauensperson herzustellen. Dabei handelt es sich um eine*n von Ihrem Unternehmen bestimmte*n Ansprechpartner*in. Diese Vertrauensperson wurde von uns geschult und wird sich auf Wunsch mit Ihnen in Verbindung setzen, um weitere Schritte zu besprechen und mit Ihnen an einer Lösung für Ihre Situation zu arbeiten. Falls Ihr Unternehmen sich dafür entschieden hat, auch externe Vertrauenspersonen hinzuzuziehen, können Sie ebenfalls auf die Hilfe von ausgesuchten Experten zurückgreifen.

Ja. Wir wollen Beobachter*innen darin bestärken, Betroffene durch ihre Meldung zu unterstützen. Lytt wird Sie zu Beginn fragen, ob Sie etwas melden möchten, was Sie selbst erlebt oder beobachtet haben.

Ja. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie Ihre Erfahrung einordnen können, ist das kein Problem. Lytt wird mit einigen Fragen versuchen, herauszufinden was vorgefallen ist. Sollten Sie sich unwohl fühlen oder den Eindruck haben, dass Sie ungerecht behandelt werden, empfehlen wir Ihnen dies unbedingt mitzuteilen. Nur so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihre Situation verbessert. Die zuständige Vertrauensperson kann Ihnen bei der Aufklärung helfen, Fragen beantworten und Sie zu möglichen nächsten Schritten beraten.

Es ist unser wichtigstes Anliegen, den Schutz und die Sicherheit ihrer Daten zu gewährleisten. Daher verwenden wir umfangreiche Verschlüsselungsalgorithmen und speichern weder Ihre IP-Adresse noch standortbezogene Daten. Sollten Sie beispielsweise während des Dialogs mit Lytt das Browserfenster schließen, werden Ihre Daten unmittelbar von unseren Servern gelöscht.
Darüber hinaus geben wir Ihre Chatprotokolle oder andere private Daten nicht ohne Ihre Erlaubnis an Dritte weiter. Unsere Datenschutzzertifikate finden Sie hier.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) versteht sexuelle Belästigung als „unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten,[…] dass die Würde der betreffenden Person verletzt“ (AGG §3 Abs. 4).
Sexuelle Belästigung kann also durch Blicke, Gesten, Worte oder körperliche Handlungen erfolgen.

Um einschätzen zu können, ob es sich in Ihrem Fall um eine sexuelle Belästigung handelt, finden Sie nachfolgend einige Beispiele:

Blicke
— ein Mitarbeiter starrt in einem Gespräch permanent auf Ihr Dekolleté

Gesten
— ein Mitarbeiter macht anzüglich Gesten zu sexuellen Handlungen oder verwendet Arbeitsgegenstände als sexuelle Symbole
— ein Mitarbeiter zeigt ihnen pornografische Inhalte

Worte
— ein Mitarbeiter kommentiert wiederholt ihre Figur
— ein Mitarbeiter sagt Sätze wie: „Setz dich doch auf meinen Schoß!“
— ein Mitarbeiter macht sexuelle Anspielungen oder obszöne Witze

Körperliche Handlungen
— jegliche unerwünschte Handlungen wie Küsse, oder körperliche Nähe.

Diskriminierung beschreibt jede Form der ungerechtfertigten Benachteiligung oder Ungleichbehandlung von einzelnen Personen oder Gruppen. Diese können in Form von Äußerungen, Gesten oder Handlungen erfolgen. Diskriminierung kann in der Praxis verschiedene Formen annehmen:

Herkunft
— ein dunkelhäutiger Mitarbeiter wird nur im Lager eingesetzt, weil laut Chef nur deutsch aussende Mitarbeiter Kundenkontakt haben sollen

Geschlecht
— eine Frau wird von ihren männlichen Kollegen mit sexistischen Bemerkungen belästigt

Religion
— ein Hausmeister in einem kirchlichen Altenheim wird gekündigt, weil er aus der Kirche ausgetreten ist

Weltanschauung
— ein Vegetarier wird wegen seiner Anschauung verspottet

Behinderung
— einer Verkäuferin wird wegen ihres starken Übergewichts gekündigt

Alter
— eine Beförderung des Arbeitnehmers wird abgelehnt, weil er „für den neuen Posten zu alt ist“

Sexueller Identität
— einem Altenpfleger wird gekündigt, weil er homosexuell ist 

Wichtig: Nicht alles, was als diskriminierend empfunden wird, ist gesetzlich verboten. Eine Diskriminierung und damit Benachteiligung liegt vor, wenn jemand ohne sachlichen Grund wegen eines der obigen Merkmale in einer vergleichbaren Situation ungünstiger behandelt wird als jemand, der nicht über dieses Merkmal verfügt.

Mobbing ist jede Form von beleidigendem, einschüchterndem, oder böswilligem Verhalten oder ein Missbrauch oder Machtmissbrauch, der als Mittel benutzt wird, um eine andere Person einzuschüchtern, zu demütigen oder zu verunglimpfen oder eine ähnliche Wirkung hat. 

Wichtig: Dies muss regelmäßig und über einen längeren Zeitraum auftreten.